Sommerurlaub in Österreich: “Mit sich selbst in Berührung kommen”

Zum Urlaub in Österreich: “Nach einigen Tagen sucht man nach Abwechslung, sucht nach Anregung für Geist und Körper, dann wird die ‘heile Welt’ schnell kitschig, langweilig und eintönig. Bekommt man keine Anregungen, fährt man wieder nach Hause oder weiter ‘nach Italien’.” Weiter nach Italien? Wieder nach Hause? Hmm …

Fazit ist: Die Deutschen urlauben gerne in Österreich. Tendenziell gibt es Ähnlichkeiten bei der Sprache, beim Essen und bei bestimmten kulturellen Gegebenheiten. “Österreich ist Deutschland in schön”: Klipp und klar urteilt eine Studie der Österreich Werbung zu den Anforderungen und Wünschen deutscher Gäste in Österreich und stellt das traditionelle Image Österreichs auf die Probe. Wem hier nichts Neues bzw. Anregendes geboten wird, der fährt wieder (nach Hause, oder eben weiter nach Italien). Wonach sehnt er sich also, der deutsche Urlaubsgast?

Wir haben die aktuelle Studie der Österreich Werbung zum Sommerurlaub in Österreich genauer analysiert und stellen fest: Unsere deutschen Nachbarn sehnen sich nach kreativen Reisen!

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Es darf schon ein bisschen mehr sein …

… als nur ein Stück heile Welt. “Die in Österreich gelebte Tradition trifft derzeit besonders stark den Nerv der Deutschen”, wird die Österreich Werbung weiters in ihrer Studie zitiert. Tradition ist Nachhaltigkeit, und dazu zählen auch traditionelle Handwerksmethoden oder Bräuche, wie hier zum Beispiel der Almabtrieb in den österreichischen Alpen.

In einer Zeit, in der alles immer schnellebiger, kurzfristiger und unsicherer wird, gilt die Traditionspflege der Österreicher als “attraktiver Lebensentwurf”. Tradition wird eben nicht immer als das “ewig Gestrige” verstanden, sondern auch als aktiver Ausdruck gelebter Handwerkskunst, wie sie die UNESCO im Rahmen des immateriellen Kulturerbes versteht und man sie beispielsweise bei den Partnern von Kreativ Reisen Österreich findet.

 

Gerade die Österreich-Urlauber sind aktive Urlauber

Als wesentliches Urlaubsbedürfnis der Deutschen gilt, sich an- und aufgenommen zu fühlen. Vor allem die sogenannten “Established Post-Materialists”, wie sie im Marktforschungs-Jargon gerne genannt werden, “sind über jede Anregung dankbar. Oft haben sie das Gefühl, mit der Suche nach Beschäftigung auf sich allein gestellt zu sein. Irgenwann reicht das Spazieren in der Natur, das Tiere beobachten, das Blumen pflücken und auch die sportliche Aktivität nicht mehr. Dann will man Neues erleben, neue Erfahrungen machen, und dies nicht nur passiv (Sightseeing, Trödelmärkte, Brauchtumsveranstaltungen, Dorffeste, etc.) sondern auch aktiv (Zubereiten kulinarischer Spezialitäten, Käse machenregionale Handwerkskunst, etc.).”

Als wesentlich gilt dabei, Unterstützung bei der Suche nach derartigen Angeboten zu geben. Schon jetzt wird es als lästig empfunden, immer selbst Augen und Ohren nach Geheimtipps offen halten zu müssen. Abhilfe dazu gibt es bei den aktuellen Angeboten von Kreativ Reisen Österreich.

 

Sinnfindung und Ermutigung

“Self-Empowerment” lautet eine schöne Phrase aus dem Englischen, welche die Fähigkeit beschreibt, sein eigenes Leben, Handeln und Tun selbst aktiv in die Hand zu nehmen. Genau dies kann man spielerisch im Urlaub erfahren: Wenn man beispielsweise mit Pinsel und Hobel, Kochlöffel und Fotoapparat experimentiert. “Österreich ist eine andere Art von Tourismus, denn man tut was für seine Seele!” wird ein Teilnehmer der Studie der Österreich Werbung zitiert. Hier will man wieder mit sich selbst in Berührung kommen, seinen eigenen Horizont erweitern und dieses neu erworbene Geschick mit in den Alltag nehmen. Nachhaltigkeit für die Seele also.

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