Aktueller Trend: “Regrounding” & “Sinnorientierung” im Tourismus

Es ist doch so: Wem steht nicht der Sinn nach ein bisschen mehr … SINN im Urlaub?

Auch ich lege mich gerne an einen Strand, aber länger als ein bis zwei Tage halte ich das nicht aus. Die ewige Hitze, das ständig dahinschmelzende Eis, die angesichts von mehr & mehr Körperfülle immer anstößigeren Strandnachbarn “unter der Sonne” … nein, Spaß beiseite ;)

Immer mehr Menschen sehnen sich, laut einem jüngst erschienen Artikel aus der Welt der Wirtschaft im Wirtschaftsmagazin GEWINN, nach neudeutschen Trendbegriffen wie “Regrounding” und “Sustainability” – oder anders ausgedrückt, nach Erdung und Beständigkeit sowie Nachhaltigkeit. Dahinter verbirgt sich im Wesentlichen nichts anderes als eine Rück-Besinnung auf einfache, traditionelle Werte, die auch Finanzkrisen & Rettungsschirme überstanden haben, überstehen und überstehen werden.

Zum Beispiel das gute alte Beisammensein mit Freunden, während man gemeinsam musiziert, singt oder vielleicht sogar im Rahmen eines Freizeit-Kurses zum Rockstar wird!

RockseminarBildein

Rockseminar Bildein im Südburgenland – Nähere Infos: www.kreativreisen-burgenland.at

 

30 Jahre Urlaub in Österreich

Anlässlich seines 30-jährigen Jubiläums hat sich das Wirtschaftsmagazin GEWINN mal näher damit auseinander gesetzt, was 1982 “angesagt war bzw. was sich seitdem punkto Urlaubsverhalten im eigenen Land verändert hat”. Und kam dabei zu dem wenig überraschenden Ergebnis, dass Oberflächlichkeit, Spaß, Vergnügen & Ich-Bezogenheit eher ein (Urlaubs)-Phänomen der 1980er Jahre waren, dem in 1990er Jahren der Wellness-Boom folgte, welcher nun seinerseits vom “ehrlichen, echten & authentischen Freizeitverhalten” abgelöst wird. Das heißt nicht, dass wir nun alle zu Super-Menschen mutiert sind- verlangt wird’s zumindest im Urlaub von unseren Gastgebern aber dennoch.

“Konsumenten wollen verstärkt einen Beitrag zur Erhaltung der Umwelt leisten und lokale Traditionen fördern. Im Zusammenhang mit der gefragten ‘Sustainability’ punktet auch eine ursprüngliche Natur- und Kulturlandschaft, vor deren Kulisse sich die regionale Küche genießen lässt. Begleitend dazu liegt das ‘Ehrliche’, ‘Echte’ und ‘Authentische’ im Trend.”

Die Chefin der Österreich Werbung, Frau Petra Stolba, argumentiert ebenso: “In zunehmenden Maße werden soziokulturelle Austauschbeziehungen reiseentscheidend: Wie prägen Menschen ‘ihre’ Kulturlandschaft und umgekehrt? Was kann man persönlich erfahren und mitnehmen?”

Meine Antworten auf diese Fragen findet Ihr hier:

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